Lesetipp: Wie man mit NVDA den Bildschirm erkundet

Da ich immer wieder danach gefragt werde, darüber aber schon 2014 gebloggt habe, hier ein Lesetipp quasi in eigener Sache: Wie man mit NVDA den Bildschirm erkundet.

Veröffentlicht von Marco

Jahrgang 1973, 80er-Jahre-Kind, Katzenliebhaber, verheiratet mit der besten Ehefrau von der Welt, blind, Barrierefreiheit, technikaffin

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2 Kommentare

  1. Wahnsinn, dass das schon wieder mehr als fünf Jahre her ist. Der Beitrag gehört aber nach wie vor zu den besten Anleitungen, die ich für Screen-Reader-Nutzer kenne: verständlich, gut gegliedert und auf den Punkt!

    Ich hatte damals die Frage gestellt, ob es noch Bereiche gibt, in denen NVDA gegenüber kommerziellen Screen-Readern noch nennenswerte Schwächen hat. Wie schätzt Du das heute, mit fünf Jahren Abstand, ein? Ich mache heute sogar die Erfahrung, dass ich auch dienstlich mehr und mehr NVDA einsetze, obwohl hier eigentlich JAWS als Standard-Screen-Reader läuft. Als Beispiel fällt mir spontan die Bildschirm-OCR ein, die bei NVDA wesentlich besser funktioniert als bei JAWS.

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    1. Ich denke, heutzutage besteht kein nennenswerter Unterschied mehr für die große Mehrheit an Anwendern. JAWS nutzt seine eigene OCR-Engine, die auch in OpenBook enthalten ist, NVDA hingegen greift auf die in Windows integrierte zurück. Daher die Unterschiede. Und im Office-Bereich hat NVDA in den letzten Jahren massiv aufgeholt. Word, Excel, PowerPoint, Outlook sind heute mit NVDA, denke ich, genauso gut nutzbar wie mit JAWS. Vielleicht gibt es noch das eine oder andere grenzwertige Feature, das einer von 500 Nutzern braucht, das JAWS in irgend einer Ecke noch besser kann. Aber da muss man wirklich suchen. Wo ich mir nicht sicher bin, ist MS Access. Aber das ist ja selbst so eine Spezialanwendung, die nur ganz wenige Office-Nutzer wirklich brauchen, dass der Job, in dem man das braucht, eh schon speziell genug sein dürfte. Ich selbst habe Access zuletzt in der Ausübung meiner Arbeit für Freedom Scientific gebraucht, und auch nur, um die Skripte auf deutsch anzupassen. Im praktischen Einsatz brauchte ich es nie.

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